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Extra-Blatt, 16.12.2013
 
Mit Vollgas in die Spielstra├če
Sebastian Pufpaffs bunt Gew├╝rfeltes unterm Schlachtermesser
 
Kabarettist Sebastian Pufpaff erwies sich im Haus des Gastes in Herchen als Herr in jeder Lebenslage. (Foto: Schmidt)

Windeck (sc). Heimelig dicht gedr├Ąngt sa├čen die Zuschauer im Haus des Gastes in Herchen, um sich von Kabarettist Sebstian Pufpaff so richtig durch seine Fragen nach dem "Warum!" durchr├╝tteln zu lassen.

Leutselig quasselte er sich mit Anekdoten ├╝ber seinen fantasieanregenden Namen Pufpaff ins Programm, verbreitete heitere Wohlf├╝hlatmosph├Ąre zum entspannten Zur├╝cklehnen.

Dass der "George Clooney" des Kabaretts nicht ohne Grund Tr├Ąger des Prix Pantheon 2010 ist, baute der gewiefte Bonner dramaturgisch auf. Unvermittelt z├╝ckte er das scharf gewetzte Operationsmesser zur Obduktion, als er sich warm gelaufen hatte, um bohrend Fragen auf den Grund zu gehen. W├Ąhrend dem Publikum noch die Lachtr├Ąnen ├╝ber die Wangen kullerten, blieb ihm im n├Ąchsten Augenblick der Atem vom Operationsschmerz in der Kehle h├Ąngen, Aua, Aua. "Was denken Sie, wenn Sie einen Priester und einen Messdiener sehen?" Auf das folgende Gel├Ąchter hob er seine H├Ąnde unschuldig abwehrend. "Die Bilder sind in Ihrem Kopf, ich habe nichts gesagt. Wenn man nicht aufpasst, hat man aus Versehen eine eigene Meinung!", pl├Ądierte er: "Treten Sie aus der katholischen Kirche aus, treten Sie aus."

Eigene Beobachtungen stellte Pufpaff auch im "Ballungsgebiet" am Eingang eines schwedischen M├Âbelherstellers. "Dort parken Eltern ihre Kinder, wenn sie in der City einkaufen gehen wollen. "Endlich wei├č ich, was K├Âttbular ist", witzelte er ├╝ber die allseits beliebten B├Ąllchen sowohl am Eingang als auch im Restaurant und wechselte das Thema zum kreativen Umgang mit dem Alter. "Ist Ihnen aufgefallen, viele Senioren und Senoritas schaffen den Weg zur Urne nicht mehr", machte er bitter-s├╝├č gew├╝rzt die Biege zu seinem 90-j├Ąhrigen Gro├čvater, der noch top-fit ist und mit Vollgas in die Spielstra├če f├Ąhrt. "Dem kann man auch etwas Positives abgewinnen. Es hei├čt doch, man soll gehen, wenn es am sch├Ânsten ist, und das ist doch die Kindheit."

 
 
 
 
 
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