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Rhein-Sieg Rundschau (Sylvia Schmidt), 24.09.2014
 

Ein schräges Quintett

Die BlechHarmoniker gaben im Haus des Gasten in Herchen ein Best of der vergangenen 20 Jahre. Sie switchten zwischen „Anton aus Tirol“ und „Die Hände zum Himmel“ hin- und her. Die Band gab Einblick in ihre Bandbreite.

 
Die Kölner BlechHarmoniker erwiesen sich als ernsthafte Musiker, aber unberechenbare Mimen. Foto: Sylvia Schmidt

Windeck. Alle nur denkbaren Klischees über klassische Blechblas-Ensembles zerstoben im mächtigen Getöse, das die Kölner BlechHarmoniker bei ihrem „Best of – 20 Jahre und kein bisschen piano“ im Haus des Gastes in Herchen veranstalteten. Fünf schräge Figuren ließen keinen Augenblick an ihrem musikalischen Talent zweifeln, derweil sich ihr soziales Gefüge als ein Löwen-Käfig voller Chaoten entpuppte, der das Publikum in einem Strudel mitriss. Nach dem Motto „Keine Angst vor gar nichts“, versprach das Quintett musikalischen Hochgenuss und landete prompt mitten in einer deutschen Schlager-Party. Sie switchten zwischen „Anton aus Tirol“ und „Die Hände zum Himmel“ hin- und her, als eine Durchsage erfolgte, das Fahrzeug mit dem Kennzeichen K – XY… müsse umgeparkt werden. In Frack und Pudelmütze gewandet, stürmte Tubist Martin Kaiser von der Bühne und stolperte wenig später mit einem Lenkrad in den Händen zurück auf die Bühne.

Jede Menge Klamauk

Die Trompeten von Stephan Dürschmid und Roland Kämmerling ätzten mit Ruth Funke am Horn und Bernd Lechtenfeld an der Posaune voller Schadenfreude Beethovens „Freude schöner Götterfunken“. Abrupt endete der Spaß, als ein Trompeter sich statt auf dem Stuhl mit dem Gesäß auf der Hupe des Lenkrads platzierte. Nach bester Slapstick-Manier öffnete das einsetzende schrille Gehupe die Türe für ein musikalisches Comedy-Programm.Beim Wunschkonzert gaben die BlechHarmoniker einen Einblick in ihre Bandbreite zum Streifzug durch Oper, Beat, Rock bis hin zu kölschen Tönen und machten einen Abstecher zu Seemannsliedern. Den Abgang zelebrierten die fünf Musiker dramatisch in Anlehnung an den Film „Titanic“. Als Partner für den gemeinsamen Untergang hatte sich Ruth Horn (in der Rolle der Kate Winslett) Heinrich Plote vom veranstaltenden Matinéeverein auf die Bühne geholt, der Leonardo di Caprio mimte. Es war ein Abend mit höchst kurzweiligem Klamauk von und mit großartigen Musikern.

 
 
 
 
 
 
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